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Trampeli-Orgel
Landwüst
(Manual,
Pedal, 10 Register) Die Orgelbauerfamilie Trampeli in Adorf/V. Johann Paul Trampel (1708-1764) 1734
Übernahme der Werkstatt des Adorfer Orgelbauer
und Organisten Adam
Heinrich Gruber (1671-1734) 1752
Rep. und Umbau der Wohlbacher Orgel (I, 6) Johann
Gottlob Trampeli
Christian Wilhelm Trampeli
(1742-1812)
(1748-1803) Als
Gebrüder Trampeli bauten sie u.a. folgende, heute noch spielbare 1788
Oberlosa (II, 23) 1792
Unterwürschnitz (I, 11) 1800
Rothenkirchen (II, 25) 1804
Straßberg (II, 18) 1806
Markersbach/Erzgeb. (I, 15) Friedrich
Wilhelm Trampeli (1790-1832) 1822
Landwüst (I, 10) Disposition Manual
C-d'''
Pedal C-c' Quintatoen
8'
Subbaß 16' Bordun
8'
Oktavbaß 8' Prinzipal
4'
Pedalkoppel Flut Traversiere 4' Oktave 2' Stimmton: Quinte 1 1/3' 1 Ganzton Flageolet 1' über Normal-a Mixtur 3-fach -Tremulant- 1993 Restaurierung durch die Orgelbauwerkstatt Georg Wünning, 09432 Großolbersdorf Ihren Ruhm verdanken die Orgelbauer Trampeli nicht zuletzt ihrer Bauweise in der Nachfolge Gottfried Silbermanns (1683-1753). Ohne Schüler von Silbermann gewesen zu sein, übernahmen sie dessen Grundsätze in der Gestaltung ihrer Orgeln. Dies wird in den Dispositionen, der Intonation, dem techn. Aufbau und der Gehäusegestaltung deutlich. Mit
dem Tod von Friedrich Wilhelm Trampeli 1832 erlosch die berühmte
Werkstatt. Seit dem Adorfer Stadtbrand von 1904 sind die Werkstattgebäude
nicht mehr nachweisbar. Bild und Text Christfried Eger |